BIM im Brandschutz

Brandschutz der Zukunft wird mit BIM-Methoden geplant, ausgeführt und dokumentiert

BIM (Building Information Modelling) ist die Grundlage für intelligenten und zukunftsfähigen Brandschutz im digitalen Zeitalter. Durch eine frühzeitige Integration der Planung des Brandschutzes im BIM-Prozess und Model kann sowohl die Qualität des Brandschutzes gesteigert werden wie auch Aufwand und Kosten für den Brandschutz akkurater geplant werden. Der konsequente Einsatz von BIM-Methoden ermöglicht leistungsfähigen Brandschutz, um Ihr Gebäude noch sicherer zu machen. Wir unterstützen Sie bei der Planung, Ausführung und Dokumentation nach BIM-Methoden und sind Ihr Ansprechpartner für baulichen Brandschutz im intelligenten Gebäude von morgen.

Planung

Wir stellen Ihnen unserer svt Brandschutz-Systeme als detaillierte BIM-Objekte auf BIMObject.com zum Download zur Verfügung.

Sollten Sie bei der Erstellung Ihres BIM-Modells Unterstützung benötigen, ergänzt unser BIM Firestop Engineering für Sie alle notwendigen Brandschutz-Abschottungen in Ihrem BIM-Modell.

Mit unserem svt Product Guide bieten wir Ihnen ein zusätzliches innovatives Tool, um das richtige Brandschutzsystem für Ihre Anforderungen zu finden.

Ausführung

Egal ob Sie modular bauen oder Ihr Gebäude individuell auf der Baustelle errichten. Wir unterstützen Sie dabei, Ihr digitales BIM-Modell in ein fertiges Gebäude zu verwandeln.

Dokumentation

Gerne bereiten wir die Dokumentation Ihres Brandschutzes digital auf und bereiten Brandschutzdaten in der Form und dem Dateiformat auf, die Sie für Ihre BIM-Dokumentation benötigen.

Planung von Brandschutz-
Abschottungen in BIM

svt BIM Firestop Engineering ergänzt alle notwendigen Brandschutz-Abschottungen in Ihrem BIM-Modell.

So funktioniert das

Kurz erklärt: Was ist BIM?

„BIM“ steht für „Building Information Modeling“ (Bauwerksdatenmodellierung). Der Begriff bezeichnet eine Methode zur digitalen Planung, Ausführung und Betrieb von Gebäuden und Bauwerken mit Hilfe von Software. Dabei bildet BIM den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes mit allen relevanten Informationen in einem Computermodell ab, d.h. vom ersten Entwurf über die Ausführung, bis hin zum Facility Management und gegebenenfalls bis zur Umnutzung oder Rückbau. BIM beinhaltet somit genau genommen (mindestens) zweierlei: Einen Prozess und einen 3D-Zwilling des realen Gebäudes.

BIM – Ein allumfassender integrierter (digitaler) Prozess

BIM beschreibt einen digitalen Prozess entlang des Gebäudelebenszyklus von Bedarfsermittlung, über Entwurf, Planung, Ausschreibung, Ausführung, Dokumentation, Nutzung, Wartung, Umbau bis zum Rückbau oder Abriss.

Der „digitale Zwilling“ des realen Gebäudes

Das BIM-Modell ist ein durchgängiges Computermodell von Entwurf über Planung aller Gewerke bis zur digitalen Dokumentation der tatsächlichen Umsetzung. Idealerweise werden alle architektonisch, technisch, physikalisch und funktional relevanten Eigenschaften eines Bauwerks in einem zentral organisierten Datenmodell erfasst, fortlaufend aktualisiert und dokumentiert – gleichzeitig und in Echtzeit von allen Gewerken und allen anderen Beteiligten inklusive dem Facility Management.

BIM wird als ganzheitlich, integrativ und kollaborativ beschrieben, denn die Methode ist dank ihrer Schnittstellenoptimierung schon ab der ersten Planungsstufe „näher dran“, als es eine mit herkömmlichen CAD-Methoden generierte 2D-Zeichnung oder jede noch so sorgfältig erstellte manuelle Zeichnung sein können. Da BIM auch die Kosten- und Terminkontrolle optimiert, wird die Methode häufig auch als „5D-Methode“ bezeichnet.

BIM im passiven baulichen Brandschutz

An Hand des „Level of Detail“ (LoD) lässt sich erläutern, wie eine frühzeitige Planung des Brandschutzes im BIM-Prozess die Qualität des Brandschutzes steigern und zur akkurateren Aufwands- und Kostenplanung beitragen kann. Dabei beschreibt das LoD sowohl die Geometriedetaillierung („Level of Geometry“ / LoG) als auch die Informationsdetaillierung („Level of Information“ / LoI) auf einer Skala von 100 (Vorentwurf) bis 500 (Reale Ausführung):

  • Planung des Vorentwurfs (LoD 100): Basierend auf Gebäudeart, Gebäudegröße und Bauregion kann bestimmt werden, welches Brandschutzrecht anwendbar ist (z.B. Landesbauordnung LBO Bayern).
  • Entwurfsplanung (LoD 200): Aus dem Modell ergeben sich z.B. bereits Anforderungen an die Brandabschnitte.
  • Genehmigungsplanung (LoD 300): Im Modell ist beispielsweise bereits die Feuerwiderstandsklasse (EI60/EI90/…) einer Wand definiert. Hieraus ergibt sich, dass z.B. ein Rohr, das durch diese Wand geführt wird, mit einer EI90 Abschottung versehen werden muss.
  • Ausführungsplan (LoD 400): Hier muss der konkret zu verbauende Brandschutz festgelegt werden, z.B. wird hier eine PYRO-SAFE® Flammotect Abschottung spezifiziert.
  • Dokumentation (LoD 500): Der tatsächlich verbaute Brandschutz wird mit finalen Abmaßen, Foto, Übereinstimmungserklärung und den Informationen des Kennzeichnungsschildes dokumentiert.

BIM weltweit und in Deutschland

Bereits seit 2003 werden BIM Projekte in den USA staatlich gefördert. BIM ist weit verbreitet in den USA, Kanada, China, Neuseeland, Australien und weiteren Ländern. In Finnland, Norwegen, Schweden, Großbritannien und Spanien ist die Nutzung von BIM in öffentlichen Bauprojekten Pflicht, teilweise schon seit 2015.

Gemäß dem „Stufenplan Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wird BIM ab Ende 2020 für öffentliche Bauprojekte, insbesondere Infrastruktur-Bauprojekte gesetzlich verpflichtend. Große Unternehmen wie zum Beispiel die Deutsche Bahn haben bereits eine BIM-Strategie entwickelt. Viele große Bauvorhaben der großen Generalunternehmen werden bereits in BIM geplant. Aber auch für kleinere Projekte wird die Methode zunehmend eingesetzt, denn sie ist gleichermaßen effektiv wie effizient.

Ihre Vorteile

  • Zukunftssichere BIM-Technologie
  • Vorreiter im digitalen passiven Brandschutz
  • BIM kompatible Dokumentation
  • Unterstützung Ihrer eiffzienten BIM-Planung

Wir beraten Sie gern